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Fuel and Fire
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Alles ist Liebesdurstig.
Essen um zu Überleben,
Überleben wegen der Liebe.

Jeder Schritt, jeder gerührter Finger, jedes Wort
ist vom Wunsch nach Liebe getrieben.

One Säuremann One Love

Ich habe passend zum Semsteranfang mal wieder Sun Tsu’s „Die Kunst des Krieges“ hervorgekramt (meine Ausgabe heißt: „Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft“ – GeorgeW sollte es dringend mal lesen…) um schon mal auf das halbe Jahr Schlacht gegen den wahrscheinlich welt-zähsten inneren Schweinehund (ich nenne ihn Chuck *g*) vorbereitet zu sein. 
Die ersten Sätze sind für mich aus irgendeinem Grund besonders beeindruckend, und es ist erstaunlich wie leicht sich die Gedanken auf andere Konflikte/Probleme im Leben übertragen lassen. Nur in “Disziplin“ brauch ICH nichts rein zu interpretieren :) , und wenn ich chuck besiegt habe schreib ich auch wieder was eigenes!

1. Strategische Überlegungen:

Jede Kriegshandlung ist für den Staat von größter Bedeutung -
sie ist der Grund von Leben und Tod,
der Pfad, der das Überleben sichert oder in den Untergang führt.
Daher ist es unumgänglich, sie eingehend zu prüfen.
Daher beurteile sie in Bezug auf fünf Dinge;
benütze diese Einschätzungen, um Vergleiche anzustellen
und finde dadurch heraus, wie die Bedingungen beschaffen sind.

Diese fünf Dinge sind:
der Weg,
das Wetter,
das Gelände,
die Führung
und die Disziplin.

Tsume Shogi auf der Strasse

Warnung: Das interessiert jetzt wahrscheinlich nur die Buddhisten/Zenner/Spirituellen hier! Für den Rest besteht akute Einschlaf-Gefahr!!

Einer der US-Zenner die mich momentan interessieren ist Adyashanti. Das hier ist der erste Teil einer wirklich tollen Dharma-Speech - die anderen findet man leicht bei youtube.
Es ist faszinierend in wie einfachen und un-esoterischen Worten er es hier schafft Erleuchtung/Erwachen zu beschreiben. Ausserdem ist es eine Wonne die Gesichter der Alt-Hippies im Raum zu sehen wenn er Stück für Stück die Schichten von der Erleuchtungs-Mythos-Zwiebel abpellt (und sich dabei auch noch totlacht :) ) und so wahrscheinlich mal eben ihr Weltbild umkippt.
Die anderen beiden Teile und auch noch andere Dharma-Speeches von ihm findet man bei Youtube.


So sehr ich seine Sichtweise auch mag, einen mini-rant kann ich mir angesichts seiner Website www.adyashanti.org nicht verkneifen:
Wie kann jemand so unfassbar viele Hörbücher machen???? Macht der überhaupt irgendetwas anderes? Man muss doch essen und schlafen, oder??? … naja ist aber sicher ein lukratives Geschäft in wahrscheinlich über 70 Hörbüchern immer das gleiche zu erzählen.

John Cage war ein Britischer Komponist (und Zen-Buddhist). Eines der großartigsten Musikstücke die ich je gehört habe ist sein 4′33“ - hier in einer Version für ein voll besetzes Symphonie Orchester. Es besteht aus 3 Sätzen in denen das Orchester KEINE EINZIGE NOTE spielt ! Die Musik entsteht also aus den Geräuschen die das Publikum macht bzw. die in der Umgebung gerade hörbar sind.. Deshalb funktioniert es auch wenn man sich die Sache nur als Video zu Hause ansieht (und vor allem anhört ! :) ) . Das ganze Stück so zu verfolgen ist eine fantastische Meditation und wirft einen unmittelbar in das hier-und-jetzt. Und auf sowas muss man natürlich erstmal kommen…

Das große Spiel
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Gut befreundet zu sein mit der Angst, das ist
Ein Gefühl,
als hätte man von der Sonne gegessen.

Der Weg dort hin ist ein großes Spiel
in dem niemand gewinnt,
und niemand verliert.

Es hat kein Ende.
Es beginnt,
in jedem einzelnen Moment.

aikido

Den Buddhaweg ergründen heißt sich selbst ergründen
(Dem Buddhaweg folgen heißt sich selbst folgen/Den Buddhaweg gehen heißt selbst gehen).
Sich selbst ergründen (sich selbst folgen/selbst gehen) heißt sich selbst vergessen.
Sich selbst vergessen heißt von den zehntausend Dingen bezeugt werden.
Von den zehntausend Dingen bezeugt werden heißt Körper und Geist von sich selbst und den anderen fallen lassen.
Die Spuren des Erwachens lösen sich auf, und die aufgelösten Spuren des Erwachens führen endlos fort.

(Aus dem Shôbôgenzô von Eihei Dôgen Zenji)

happiness is the way

Tears down the Wall
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Die Augen sehen immer nach innen.
Die Augen sehen immer nach aussen.
Ich habe sie zu suchen aufgehört,
die eine Wahrheit,
und gefunden.

Tränen der Freude laufen die Wand herab.

Oh Mein Gott!

Das Meer
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Weiter, weiter auf dem Weg!
Biblische Gebirge säumen ihn,
Wasser und Wälder.
Doch wozu weit wandern?

Von überall ist beste Aussicht auf das Meer,
auf dem sie Wellen sind.

So wie wir.

Wer stirbt?
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Ein Schüler fragte: „Meister, was wird passieren wenn ich sterbe?“
Der Meister antwortete: „Wer stirbt?“
- Der Schüler erkannte auf der Stelle die Wahrheit.

Wie machen die das nur mit dem Gleichmut?

Moment
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Anfang und Ende,
ist das alles was wir fürchten?
Diese namenlose Leere.

Bäume wachsen aus dem Moment heraus,
und lenken von ihm ab.

Doch ich habe sie durchschaut,
und gehe.

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