We are V. R.
———

Regeln die dich schützen,
um deine kindlich aufgerissenen Augen
diese Welt entdecken zu lassen.
Freudig gespannt für einen Moment,
sich vergessen.

Den Erfolg bemerken.
Vielleicht weil er glitzert, klingelt,
auf dem Silbertablett sich immer weiter aufhäuft;

Vielleicht weil ihn jemand für dich bemerkt.
Dein Name in Blut unter dem Gefühlsvertrag.

Die Stimme schreit nach immer mehr.
Hast dich noch nicht,
erinnert.

Brad Fitz Post It

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Mal wieder ein bisschen Selbstwesensschau XD, und sie hat diesmal nichts mit Buddhismus zu tun (!!!).
Es geht um die Gründe für die Volkskrankheit Nummer 1: Abhängigkeit von Virtuellen Welten.
Chris ist Schuld. So, da hast du deine Sozialkritik! Ja ich weiss dass das kein Songtext ist,
und dass es nichts mit macchiavellistischen Arschlöchern und ihren Angriffskriegen zu tun hat :o )
Ich setz mich die Tage hin… hab ja grad Zeit ._.

Cheers, Leo

P.S.: Das Bild ist ein Postit das Brad Fitz(patrick) in seinem Zimmer an die Wand gepappt hatte, als Motivation beim Livejournal erfinden. Sprich: Die andere Seite der Medallie… oder? XD

Der Buddha hat mal hingeguckt was so passiert wenn der Geist mit etwas neuem konfrontiert wird… viel Spass beim Anwenden! :-)

Icaros, I dare you
For I possess the wings of faith
Though, heavy on my shoulders
No measurement can prove their weight

RISE

Freiheit
——–

Wach ich oder träum ich?
Wach ich oder träum ich?
Alles liegt frei.
Das Regelwerk ist verbrannte Erde.
Kein Funken Mitgefühl mehr ohne Profit!
Jede Geilheit wird nun Wahrheit.

Aus dem Sumpf am Rand
hat es seinen hässlichen Kopf gehoben.
Das niedlich - böse,
das weise – verlogene.

Das unvermeidliche
Biest.

P.S.: An besorgte Freunde und Familienmitglieder:
Entwarnuuung! Ich werde nicht zum Voll-Misanthrop! Ich hab sehr gute Laune momentan und hab mich beim Schreiben scheckig gelacht (ein wenig diabolisch wie ich zugeben muss ;-D ).
Ach ja, hier noch schnell der Sinn des Lebens: Überleben und Replizieren !

Surfen lernen
———

Angst und Neid,
die besten Freunde die ich habe.
Sie meinen es gut mit mir…
Zum Glück werden sie immer bei mir bleiben,
um Leben zu retten.

Die kalte Flut aus Gift
habe ich verstanden -
Und in die Augen der Vielen gesehen
die sie schon gerettet hat.

Sie ist Wahr, lässt sich nicht wegdiskutieren.
Sie wird sich niemals zurückziehen.

Darum heiße ich sie willkommen,
Renne los mit meinem neuen Surfbrett unter dem Arm,
und springe.

„Ich lerne surfen,
und wiege jeden einzelnen Fehler in Gold auf.“

Dann sehe ich die vielen anderen in der Flut:
Sie fallen von den Brettern,
versuchen es wieder, feuern sich an,
lachen lauthals, applaudieren.
Werden besser,
helfen, wenn es jemanden vom Brett geworfen hat.

Hier gibt es kein Ziel außer Surfschüler zu sein.
Es ist ein schöner Ort.

surfin'

Ein Koffer aus Gold
———

Literweise eingeflößt von Oben,
das Gift dass dich zum Werkzeug macht, für eine Weile,
bis es zu spät ist
und du eigene brauchst.

Ein Koffer voll ignoranter Angst,
wie einen Schatz gehütet.
Ein Familienerbstück.
Ein Ort an dem man sicher ist,
vor der Welt.

Die Stimme stets kleinlaut,
es nicht zu erneuern.
„Es ist weg
wenn ich mir die Augen zuhalte!“

Es ist mir nicht egal,
ob du mir glaubst oder nicht.

Beinahe im Gift ertrunken.

[...Fortsetzung folgt]

Ich habe passend zum Semsteranfang mal wieder Sun Tsu’s „Die Kunst des Krieges“ hervorgekramt (meine Ausgabe heißt: „Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft“ – GeorgeW sollte es dringend mal lesen…) um schon mal auf das halbe Jahr Schlacht gegen den wahrscheinlich welt-zähsten inneren Schweinehund (ich nenne ihn Chuck *g*) vorbereitet zu sein. 
Die ersten Sätze sind für mich aus irgendeinem Grund besonders beeindruckend, und es ist erstaunlich wie leicht sich die Gedanken auf andere Konflikte/Probleme im Leben übertragen lassen. Nur in “Disziplin“ brauch ICH nichts rein zu interpretieren :) , und wenn ich chuck besiegt habe schreib ich auch wieder was eigenes!

1. Strategische Überlegungen:

Jede Kriegshandlung ist für den Staat von größter Bedeutung -
sie ist der Grund von Leben und Tod,
der Pfad, der das Überleben sichert oder in den Untergang führt.
Daher ist es unumgänglich, sie eingehend zu prüfen.
Daher beurteile sie in Bezug auf fünf Dinge;
benütze diese Einschätzungen, um Vergleiche anzustellen
und finde dadurch heraus, wie die Bedingungen beschaffen sind.

Diese fünf Dinge sind:
der Weg,
das Wetter,
das Gelände,
die Führung
und die Disziplin.

Tsume Shogi auf der Strasse

Warnung: Das interessiert jetzt wahrscheinlich nur die Buddhisten/Zenner/Spirituellen hier! Für den Rest besteht akute Einschlaf-Gefahr!!

Einer der US-Zenner die mich momentan interessieren ist Adyashanti. Das hier ist der erste Teil einer wirklich tollen Dharma-Speech - die anderen findet man leicht bei youtube.
Es ist faszinierend in wie einfachen und un-esoterischen Worten er es hier schafft Erleuchtung/Erwachen zu beschreiben. Ausserdem ist es eine Wonne die Gesichter der Alt-Hippies im Raum zu sehen wenn er Stück für Stück die Schichten von der Erleuchtungs-Mythos-Zwiebel abpellt (und sich dabei auch noch totlacht :) ) und so wahrscheinlich mal eben ihr Weltbild umkippt.
Die anderen beiden Teile und auch noch andere Dharma-Speeches von ihm findet man bei Youtube.


So sehr ich seine Sichtweise auch mag, einen mini-rant kann ich mir angesichts seiner Website www.adyashanti.org nicht verkneifen:
Wie kann jemand so unfassbar viele Hörbücher machen???? Macht der überhaupt irgendetwas anderes? Man muss doch essen und schlafen, oder??? … naja ist aber sicher ein lukratives Geschäft in wahrscheinlich über 70 Hörbüchern immer das gleiche zu erzählen.

Shed my Skin
———

Der Hass hat sich den Weg gebahnt,
aus dem Nebel,
an diesen Ort.
Ja! Will den Bauch hoch kriechen,
will mich erinnern an das was längst war.
Denn es soll JA so weitergehen,
wie bisher!

Surfen auf Adrenalinfluten, shed my skin.

sidewinder

In this being, in flesh,
There can be no absolution,
Therefore I must shed my skin,
in a world so fabled, so false.

I, Monarch
Master of what shall be
I, Monarch
Captor of what I seek

John Cage war ein Britischer Komponist (und Zen-Buddhist). Eines der großartigsten Musikstücke die ich je gehört habe ist sein 4′33“ - hier in einer Version für ein voll besetzes Symphonie Orchester. Es besteht aus 3 Sätzen in denen das Orchester KEINE EINZIGE NOTE spielt ! Die Musik entsteht also aus den Geräuschen die das Publikum macht bzw. die in der Umgebung gerade hörbar sind.. Deshalb funktioniert es auch wenn man sich die Sache nur als Video zu Hause ansieht (und vor allem anhört ! :) ) . Das ganze Stück so zu verfolgen ist eine fantastische Meditation und wirft einen unmittelbar in das hier-und-jetzt. Und auf sowas muss man natürlich erstmal kommen…

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